Quelltext-Analysator (QA) für DOS

ANSI-C

Pascal

xBASE
Holen Sie sich Ihre kostenlose Demoversion zum Test!

Freischaltung per Mail

Was macht der G.E.S.y.-Quelltext-Analysator?

Der G.E.S.y-Quelltext-Analysator ist ein Programm zur Analyse und Übertragung bestehender Quelltexte in das Struktogrammformat des "Graphischen Editors für Struktogramme" - G.E.S.y (DOS- oder Windows-Version, die DOS-Version des QA unterstützt noch nicht die neuen Fähigkeiten des WinGESy, z.B. OOP-Objekte oder Variablen-Deklarationen).

Mittels einer standardisierten SAA-Bedienungs-Oberfläche ist der Benutzer in der Lage, seine Quelltext-Dateien auszuwählen, sämtliche Optionen einzustellen und die Ausgabeform festzulegen.


Beispiel aus der Bedienungsoberfläche

Was sind die Besonderheiten des G.E.S.y.-QAs?

Normale Quelltext-Rückübersetzer arbeiten nur mit den reinen Compiler-Anweisungen und lassen die Kommentare außer acht - nicht so der G.E.S.y-Quelltext-Analysator.

Er erlaubt wahlweise die Übernahme von Kommentaren und/oder Anweisungen, Bedingungen oder Fallunterscheidungen aus den Quelltexten in die erzeugten Struktogramm-Dateien. Der Benutzer kann diese Wahl für jede Kontrollstruktur einzeln festlegen und den G.E.S.y-Quelltext-Analysator durch umfangreiche Einstellmöglichkeiten an nahezu jeden Kommentar-Stil anpassen.

Das Problem der Kommentar-Positionen

Heutige Computersprachen bestehen aus zwei wesentlichen Elementen: Syntax (= Aktionsanweisungen mit strenger Formbindung) und Kommentar. Während die Syntax exakt festgeschrieben ist, gilt das für die Positionierung von Kommentaren bezüglich der Kontrollstrukturen nicht. Diese unterliegt vollständig dem Willen des Programmierers. Die Zuordnung von Kommentar zu Compiler-Konstrukt ist somit sehr stark von der Semantik abhängig, d.h. von der Bedeutung der Textinhalte bzw. dem Willen des Autors, der sich im Kommentartext ausdrückt.

Semantik ist für heutige Computer-Systeme nicht analysierbar, da es sich hierbei i.d.R. um umgangssprachliche Formulierungen handelt. Deshalb sind die Zuordnungen von Kommentaren zu den Kontrollstrukturen für einen maschinellen Algorithmus nie eindeutig lösbar.

Wie löst der G.E.S.y-QA dieses Problem?

Der G.E.S.y-Quelltext-Analysator verwendet verschiedene Kriterien für seine Zuordnungs-Entscheidungen. Dies sind z.B. die Nähe eines Kommentars zu einem Konstrukt und die Extraktions-Einstellungen für jede einzelne Kontrollstruktur. Diese Einstellungen legen fest, wo i.d.R. ein Kommentar für das jeweilige Konstrukt erwartet wird, z.B. bei Anweisungen am Ende der Zeile oder bei Prozedur-Köpfen in den Zeilen vor dem Schlüsselwort PROCEDURE etc.

Anwendungsgebiete

Der G.E.S.y-Quelltext-Analysator läßt sich vornehmlich zur Rückdokumentation bestehender Quelltexte einsetzen. Ob es sich dabei um Dateien handelt, die aus Ihrer eigenen Feder stammen, oder um Quellen von Generationen von Vorgängern, spielt dabei keine Rolle. Gerade für die Überarbeitung bestehender Bibliotheken bietet der G.E.S.y-Quelltext-Analysator eine einfache Möglichkeit der Dokumentation und Analyse.

Sie müssen sich nicht mehr mühsam durch den vorhandenen Code quälen, sondern bekommen dessen Ablauf-Struktur und wahlweise die enthalten Anweisungen bzw. Kommentare fertig analysiert geliefert.

Besonders dann, wenn umfangreiche Quelltexte dokumentiert werden müssen, ist die Zeitersparnis durch den G.E.S.y-Quelltext-Analysator enorm.

Verfügbare Sprachen

  • (Turbo) Pascal incl. Borland Pascal OOP-Erweiterungen
  • ANSI C
  • dBASE, Clipper, FoxPro und kompatible

Mindestvoraussetzungen

- i286, 512KB
- MS-DOS ab Version 5 oder DOS-Box unter Windows
- G.E.S.y für DOS oder WinGESy
- Für die Quelltexte gilt, daß sie von einem entsprechenden Compiler fehlerlos übersetzt werden können.

 



Frameset nachladen / Home